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Akupunktur / Neuraltherapie

Die aus China stammende Therapieform Akupunktur ist beim Menschen seit vielen Jahrtausenden bekannt und bewährt. Die Behandlung von Tieren mittels Akupunktur ist eher eine westliche Entwicklung und wurde erst im nachhinein von den Chinesen übernommen. Jedoch erst in den letzten 15 Jahren ist es zu einer enormen Entwicklung und Differenzierung der Anwendungsmöglichkeiten in der Veterinärmedizin gekommen.

Was ist Akupunktur? 
Wörtlich übersetzt heißt Akupunktur „Nadel stechen“, welches an genau definierten Hautarealen, den Akupunkturpunkten, vorgenommen wird. Diese Akupunkturpunkte, die wissenschaftlich nachweisbar sind, liegen am Körper von Mensch und Tier auf sogenannten Meridianen angeordnet. Das Wesen der Akupunkturbehandlung beruht darauf, ein gestörtes Gleichgewicht im Organismus wiederherzustellen (Beseitigung des sog. Pathologischen Energiedefizits (PED).

Die Therapiemethode Akupunktur umfasst jedoch weit mehr als das begriffliche „Nadel stechen“. Eine Reizung der Akupunkturpunkte kann nämlich darüber hinaus auf verschiedene Weisen vorgenommen werden. So gibt es neben der „normalen“ Körperakupunktur die Elektroakupunktur (Stimulation von Nadeln mit Strom), die Elektropunktur (Stimulation von Akupunkturpunkten mit Elektroden), die Lasertherapie (Stimulation der Punkte mittels Laser), die Moxibustion (Wärmebehandlung), die Neuraltherapie (Injektion von Lokalanästhetika an den Punkten) und die Akuinjektion (Injektion von Arzneimitteln wie Homöopathika an den Punkten).

Seit geraumer Zeit besteht auch beim Tier die Möglichkeit, Goldimplantate an den Akupunkturpunkten zu platzieren. Es handelt sich dabei um eine Dauerreizung des Akupunkturpunktes. Die Implantate müssen unter Vollnarkose gesetzt werden. Bisher gibt es noch keine Erkenntnisse darüber, welche Auswirkungen eine Dauerreizung mittels Implantaten auf das Tier bzw. seine Erkrankung hat (z.B. Gewöhnung der Nerven an den Reiz, dadurch Nachlassen der Wirkung). Ebenso sind mögliche negative Auswirkungen durch den Fremdkörper Implantat auf den Körper noch nicht geklärt. Aus den genannten Gründen empfehlen wir diese Art der Akupunktur nur in wenigen Ausnahmefällen.   

Eine besondere Form der Akupunktur ist die Ohrakupunktur. Bevor eine Ohrakupunktur durchgeführt wird, dient das Ohr als Diagnostikum, da definierte Areale bestimmten Organen zugeordnet sind (vergleichbar mit Fußreflexzonen und der Iris-Diagnostik). Liegen Störungen an diesen Organen vor, ändert sich der Hautwiderstand der Areale am Ohr, was mit Hilfe eines Punktsuchgerätes nachweis- und auffindbar ist. Die Ohrakupunktur wird mittels Nadeln, Akuinjektion, Punktpflaster oder Skarifikation (z.B. mittels Elektrokauther) der Haut (Verletzung der Hautoberfläche) durchgeführt.

Anwendungsgebiete beim Tier:
Aus dem Wesen der Therapieform Akupunktur ergeben sich die Anwendungsmöglichkeiten beim Tier: Nur bei funktionellen, reversiblen Erkrankungen, also bei reflektorisch bzw. regulatorisch gestörten Organfunktionen (dazu zählt auch der Bewegungsapparat), kann die Akupunktur sehr gute Erfolge leisten.

Was bereits zerstört ist, kann durch die Akupunktur nicht geheilt werden!  Aus der Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten seien hier die wichtigsten, bei uns regelmäßig in der Praxis behandelten Erkrankungen, genannt:

  • akuter, traumatischer Schmerz

  • Schmerzsyndrome im Bereich der Wirbelsäue (z.B. Bandscheibenvorfälle, Cauda Equina Syndrom, u.v.m.)

  • Schmerzsyndrome und Erkrankungen der Gliedmaßen (z.B. degenerative Gelenksleiden wie Arthrosen,    Arthritiden usw.)

  • Funktionelle Störungen/Schmerzsyndrome im Hüft- und Oberschenkelbereich (z.B. Hüftgelenksdysplasie)

  • postoperative Rehabilitation

  • Hauterkrankungen

  • Notfallsituationen (z.B. Schock)

  • Hormon- und Stoffwechselstörungen

  • chronischer Schnupfen (z.B. Katzenschnupfen-Komplex)

  • Verhaltensstörungen (z.B. Geräuschangst)

Wann darf Akupunktur nicht angewendet werden? 
Zu den Kontraindikationen der Akupunkturtherapie zählen z.B. Infektionskrankheiten mit seuchenhaftem Verlauf (z.B. FIV), Tumoren, Mangelzustände, schwere resistente Zustände und massive Abwehrschwäche sowie schwere irreversible Veränderungen wie Nekrosen.

Was geht der Akupunktur-Behandlung vorweg? 
Bevor bei einem Tier die Akupunkturtherapie eingesetzt wird, erheben wir eine gründliche Anamnese und führen sowohl eine schulmedizinische als auch eine Untersuchung unter Gesichtpunkten der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) durch. Diese Schritte sind notwendig, um Kontraindikationen (z.B. ein Kreuzbandriss als Ursache einer Lahmheit) für die Akupunktur auszuschließen, um einen Therapieplan zu erstellen und dem Tierhalter die Prognose mitteilen zu können. Sollten sich bei dieser Eingangsuntersuchung Anhaltspunkte für die Notwendigkeit einer weiteren Diagnostik ergeben, so wird das weitere Vorgehen bis zur Akupunktur mit dem Tierhalter genau erörtert. So kann z.B. eine Spezialuntersuchung des Rückenmarkskanals (die sog. Myelographie) notwendig werden, zu der unsere Patienten an unsere Überweisungsklinik vermittelt werden. Denn auch in der Akupunktur gilt bei uns: Ohne eine Diagnose kann keine qualifizierte Therapie erfolgen.

Mit welchen anderen Therapien kann die Akupunkturbehandlung kombiniert werden? 
Im Gegensatz zur Therapieform Homöopathie kann die Akupunkturbehandlung fast mit allen anderen Therapien kombiniert werden. Selbst ein Tier, welches seit langer Zeit mit Kortison behandelt wird, kann erfolgreich akupunktiert werden. Eine sinnvolle Ergänzung der Akupunkturtherapie ist die Homöopathie, die Magnetfeldbehandlung und REHA-Maßnahmen wie Massagen und Physiotherapie.

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Kleintierpraxis IN STELLE

Dr. med. vet. Tatjana Rusch  |  Prakt. Tierärztin

  • Zusatzbezeichnungen: Akupunktur, Verhaltenstherapie, Homöopathie

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  • Gespannprüferin für Blindenführhunde

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