Unsere Leistungen im Bereich der Verhaltenstherapie & Erziehung

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Verhaltenstherapie für Hund & Katze

Verhalten und Verhaltenstherapie beim Tier? Beim Menschen hat die Auseinandersetzung mit dessen Verhalten und mit der Verhaltenstherapie schon vor langer Zeit Einzug in die Medizin gefunden. Kaum jemandem ist z.B. S. Freud, Begründer der Psychoanalyse, ein Fremdwort. Dennoch wird mit dem Thema Psyche beim Menschen sehr unterschiedlich umgegangen: In der „High society“ ist es „in“, einen Psychiater zu haben. Der „Otto Normalverbraucher“ hingegen gesteht oft maximal hinter vorgehaltener Hand, dass er von einem Psychiater oder Psychologen betreut wird. Er hat Angst, dass er von seinen Mitmenschen dafür verspottet wird. Warum aber reagieren die Mitmenschen oft auf diese Art und Weise? Sie sind verunsichert, haben vielleicht sogar ein bisschen Angst. Die Verunsicherung entsteht einerseits dadurch, dass man sein Gegenüber oder aber die Lage schwer einschätzen kann.

Psychische Erkrankungen oder Verhaltensprobleme sind schwer zu (be-)greifen. Mit einer Diagnose wie Migräne, Krebs oder Grippe können wir erheblich mehr anfangen, sie gibt uns mehr Sicherheit. Andererseits entsteht Unsicherheit bei den Mitmenschen, da jeder insgeheim die Befürchtung oder sogar die Vermutung hat, dass er selber auch mindestens ein Problem hat, für das er vielleicht ebenfalls eine psychologische Betreuung bräuchte. Je nachdem, wie hoch der Leidensdruck ist ( wie gesagt, man leidet unter psychischen Störungen etc.!), wird der Mut gefasst, sich an einen kompetenten Berater zu wenden.

Dass auch Tiere ein bestimmtes Verhalten zeigen, weiß man spätestens seit K. Lorenz und E. Trummler. Wie vielschichtig Verhaltensweisen bei den einzelnen Tierarten sind, dass Tiere Emotionen haben und Verhaltensprobleme zeigen, wurde in den letzten Jahren mehr und mehr erforscht und wissenschaftlich bewiesen. So gewinnt die Verhaltenstherapie innerhalb der letzten ca. 10 Jahre mehr und mehr Bedeutung in der Tiermedizin.

Treten bei unseren Haustieren Verhaltensprobleme auf, leidet in diesem Fall meistens nicht nur das Tier darunter, sondern auch der Tierhalter. Für den kann das Zusammenleben mit diesem Tier fast unmöglich werden. Leider ist es so, dass viele Tierhalter sich erst dann für eine Verhaltenstherapie des Tieres entscheiden, wenn ihr eigener Leidensdruck sehr hoch ist. Meistens ist der des Tieres zu dem Zeitpunkt aber noch wesentlich höher. Bedenke: Das Tier zeigt sein Verhalten in der Form nicht, um seinen Halter zu ärgern, sondern, weil es nicht anders kann!

Um als tierärztlicher Verhaltenstherapeut einschätzen zu können, was für ein Problem bei dem speziellen Tier vorliegt, ist es zwingend notwendig, dessen Normalverhalten genau zu kennen. Nur dann kann beurteilt werden, ob es sich z.B. um ein Problemverhalten aufgrund falscher Haltung handelt (das geschieht oft aus Unkenntnis der Halter, die es andererseits sehr gut mit ihrem Tier meinen), um ein unerwünschtes Verhalten (z.B. das Jagen), um erlerntes Verhalten (Hund kläfft z.B. an der Leine jeden Hund an), um eine Folge von Krankheit (z.B. Schmerzen führen zur Aggressivität) oder um eine echte Verhaltensstörung (Katze kann z.B. fliegen). Aber auch die tierärztliche Kenntnis über Neurophysiologie und organische Störungen, die eine Verhaltensänderung bedingen, sind hier zwingend notwendig. Nur so kann eine Diagnose gestellt werden, ein Therapieplan erstellt und eine Verhaltenstherapie durchgeführt werden.

Wie auch beim Menschen muss vor Beginn der Verhaltenstherapie deutlich gemacht werden, dass sie seine Zeit braucht: Es gibt leider keine Spritze, die ein Verhaltensproblem sofort heilt. Die Therapie braucht viel Geduld, Einsatz und Zeit, damit sie zu einem dauerhaften Erfolg führt. Bedenke: Die Tiere haben den großen Vorteil, dass die Verhaltenstherapie bei ihnen von der Gesellschaft viel mehr akzeptiert wird, als die des Menschen!

Wie funktioniert das mit der Verhaltenstherapie? 
In unserer Praxis wird die Verhaltenstherapie für Hund und Katze, Heimtiere und Vögel angeboten. Sie vereinbaren mit uns einen Termin zur Vorbesprechung. Darauf folgt eine Diagnose und dann ein Therapieplan. Die Therapie wird dann zum großen Teil mit uns gemeinsam in Ihrem Alltag oder auf einem eingezäunten Gelände (abhängig vom Problem) durchgeführt. Zum anderen Teil führen Sie die entsprechenden Trainings alleine durch.  Je nach Ursache des Problems wird die Kombination der Verhaltenstherapie mit Bachblüten, Homöopathie, Akupunktur, Medikamenten oder sogar Psychopharmaka vorgenommen.

Ihre Sympathische Tierarztpraxis im Herzen von 21435 STelle

Kleintierpraxis IN STELLE

Dr. med. vet. Tatjana Rusch  |  Prakt. Tierärztin

  • Zusatzbezeichnungen: Akupunktur, Verhaltenstherapie, Homöopathie

  • Sachverständige Prüferin nach NHundG: theoretische und praktische Sachkundenachweise / Wesenstest

  • Gespannprüferin für Blindenführhunde

Harburger Str. 29-31
21435 Stelle

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Montag - Freitag

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Um Terminvereinbarung wird gebeten.

Folgende Sprechstunden werden von Tierärztin Frau Kleen abgehalten:
Montag, Mittwoch, Freitag von 09.00 - 10.30 Uhr
Dienstag, Donnerstag von 16.30 -19.00 Uhr

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